Diese Fitness Regeln solltest du kennen!

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Diese Fitness Regeln solltest du kennen!

Wer gleichmäßig trainiert, wird nicht gleichmäßig fit




Montags Walken, Mittwochs Yoga und Freitags eine Runde durch den Gerätepark. Das hört sich nach einer guten Kombination von Cardio- und Muskeltraining an. Zeigt sich keine Wirkung, liegt das daran, dass das Workout zu eintönig ist. Denn die immer gleichen Belastungen langweilen den Körper. Er gewöhnt sich daran und verbraucht dementsprechend weniger Kalorien.

So geht’s besser: Überrasche und fordere deinen Körper. Trainiere jede Woche eine andere Muskelgruppe und mit wechselnden Geräten.

Wer Protein-Shakes trinkt, baut nicht mehr Muskeln auf

Viele Fitness-Studios bieten Eiweiß-Drinks und -Riegel als Nahrungsergänzung an. Laut Fitness Trainern ist das unnötig, denn künstlich hergestellte Protein-Produkte kann der Körper erstens nicht gut verwerten, und zweitens enthalten sie oft zu viel Zucker und künstliche Aromastoffe.



So geht’s besser: Baue etwa zwei Gramm natürliches Eiweiß pro Kilo Gewicht in deinen täglichen Speiseplan ein, mehr braucht dein Körper nicht. Zur Orientierung: In 200 Gramm Hähnchenbrust oder frischem Fisch stecken bereits 40 Gramm Eiweiß, in einem halben Pfund Magerquark gut 20 Gramm.

Wer zu viel läuft, verliert kein Gewicht

Hartnäckige Pölsterchen schmelzen nicht, wenn man sich stundenlang auf dem Laufband auspowert, im Gegenteil: Der Körper deutet die übermäßige Verbrennung von Kalorien als Notsituation und lagert bei jeder Gelegenheit Fettreserven an.

So geht’s besser: Leichter Muskelaufbau verändert den Stoffwechsel hin zu einer besseren Fettverbrennung, die übrigens auch lange nach dem Training noch anhält. Besonders effektiv sind Intervalltrainings, bei denen sich schnelle, moderate und langsame Phasen in Rhythmen zwischen 30 und 90 Sekunden abwechseln.


Wer falsch greift, bekommt einen verspannten Nacken

Wer neu in ein Fitness-Studio kommt, erhält meist einen Trainingsplan unter Anleitung. Doch mit der Zeit werden die Bewegungen am Gerät schlampiger, man trainiert zu schnell oder stemmt die Gewichte falsch. Das kann zu Verletzungen an Muskeln und Gelenken führen. Das Gleiche bei Cardio-Geräten. Wer sich auf dem Crosstrainer oder auf dem Laufband an die Griffe klammert, schont die Beine. Das reduziert nicht nur den Kalorienverbrauch, sondern überbeansprucht auch die Arm- und Schultermuskulatur.

So geht’s besser: Vereinbare ab und zu einen Termin mit deinem Trainer, damit er deine Übungen kontrolliert und korrigiert.

Wer einmal die Woche zwei Stunden trainiert, kann es gleich ganz lassen




Wer nur einmal die Woche Sport macht, kann es gleich lassen. Denn der Körper fängt jedes Mal wieder bei null an, weil die Phase zwischen den Belastungen zu lang ist. Ein Trainingseffekt stellt sich erst ein, wenn alle zwei oder drei Tage ein neuer Reiz auf den Muskel ausgeübt wird.

So geht’s besser: Mindestens dreimal die Woche ein Training – dafür aber kürzer und intensiver. Eine halbe bis Dreiviertelstunde reicht.